Veranstaltung

Deutscher Gründerpreis für Schüler 2020 – Drei Projekte des bwv. sind dabei

2020_DT Gründerpreis_Gruppenfoto

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler geht in die nächste Runde. Das größte deutsche Existenzgründer-Planspiel lockte seit 1999 bereits über 83.000 Schülerinnen und Schüler mit attraktiven Preisen zur Teilnahme. Unter dem Motto „Du machst das Spiel“ sind auch in diesem Jahr wieder drei innovative Projekte des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung Remscheid mit dabei. Insgesamt dreizehn engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium (Klassen WG18A und WG18B) haben in den letzten Wochen intensiv an ihren Ideen gearbeitet und ein erstes Konzept auf die Beine gestellt. Am 05.03.2020 durften sie es dann erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Im Rahmen der Kick-Off-Veranstaltung in der Stadtsparkasse Remscheid durften sowohl die Presse als auch die insgesamt sechs teilnehmenden Teams aus Remscheid einen ersten Eindruck bekommen, welche fiktiven Unternehmenskonzepte in den nächsten Monaten kontinuierlich weiterentwickelt und am Ende mit einem vollständigen Businessplan samt Marketingstrategie versehen werden.

Rubrik: 

Endlich ist es besiegelt: Das bwv. bekommt sein neues Gebäude Mitte 2022!

Neubach_Ansicht

Jahrelang haben wir auf diesen Tag hingearbeitet und hin gefiebert. Gestern endlich war es soweit und der Vertrag zwischen der Imetaal GmbH & Co. KG und der Stadt Remscheid wurde mit Tinte besiegelt. Im Beisein der Presse und zahlreicher Vertreter der Stadtverwaltung unterzeichneten unser Bürgermeister, Herr Burkhard Mast-Weisz und Herr Bert Sluyter am Montag (02.03.2020) die Unterlagen bei uns in der Schule.

Auslöser der Planungen war im Jahr 2008 die Qualitätsanalyse der Bezirksregierung, die zu dem Schluss kam, dass die räumliche AusstattungUnterzeichnung Schulneubau im jetzigen Gebäude „in Summe nicht mehr den Unterrichtsbedürfnissen“ entspricht. Insgesamt fehlten Räumlichkeiten, die heute zu einer angemessenen Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrages entsprechend der wissenschaftlichen Erkenntnisse erforderlich seien. Vor allem die Größe der Räume wurde als nicht angemessen für bis zu 31 Personen in verschiedenen Arbeitsformen kritisiert (vgl. Bericht der Qualitätsanalyse 2008).
Nachdem in Überlegungen mit den Vertretern der Stadt Remscheid mehrere Varianten einer räumlichen Verbesserung, wie z. B. ein Abriss des Pavillons auf dem Schulgelände an der Stuttgarter Straße mit anschließendem Neubau sowie ein Umbau des ehemaligen Sinn-Leffers Gebäudes in Erwägung gezogen wurden, kam eine durch die Stadt in Auftrag gegebene Studie im Jahr 2016 zu dem Schluss, dass auf lange Sicht ein Schulneubau auf dem Baufeld 6 die wirtschaftlichste Lösung sei.
Somit gründeten wir bereits im Jahre 2012 eine schulinterne „Baugruppe“, die sich ermutigt durch eine Reihe von Fortbildungen auf den Weg machte, in einer internen Phase Null die funktionellen und räumlichen Bedarfe der Schule zu ermitteln und ein pädagogisches Konzept zu Neubau_Perspektiveentwickeln. Ergebnis der jahrelangen und akribischen Arbeit war der Wunsch nach einem Gebäude, welches sich deutlich in sechs Abteilungen bestehend aus dem Lehrer- und Verwaltungstrakt und fünf Lehrbereichen gliedert. Neben drei Abteilungen für die jeweiligen Vollzeitbildungsgänge (Berufsfachschule, Höhere Berufsfachschule und Wirtschaftsgymnasium) sollten zwei Abteilungen für die Berufsschulen ausgebildet werden, zum einen für die warenbezogenen Bildungsgänge (Lager und Einzelhandel) sowie zum anderen für die Bildungsgänge mit überwiegender Bürotätigkeit (Büromanagement, Industrie, Steuern und Banken) sowie der Fachschule für Wirtschaft und dem Bachelorstudiengang. Besonderheit in dieser Abteilung sollte dementsprechend ein kleiner Hörsaal sein, der auch für berufsvorbereitende Vorträge unserer Lernpartner etc. genutzt werden kann. Für die Abteilung der warenbezogenen Ausbildungsberufe wurden ein Verkaufsraum und ein Übungslager mit eigener Anlieferungssituation erbeten.

Rubrik: 

Kinobesuch des bwv. im Rahmen der Schulkinowochen

„Ach, da spielt doch der Elyas M’Barek mit!“ Die Vorfreude unserer zehn HöHa-Klassen und zwei Klassen des Wirtschaftsgymnasiums auf den Film cinema„Der Fall Collini“ war groß. Natürlich ist es immer etwas Besonderes, wenn die Schule zu Gunsten eines Kinobesuchs ausfällt. Aber wenn man auf diese Weise dann auch noch bundesdeutsche Rechtsgeschichte aufarbeitet, dann ist das Politik- und Geschichtsunterricht hautnah, mit Nachos und Popcorn.

Das Remscheider Cinestar machte dies auch in diesem Jahr mit der bundesweiten Aktion „Schulkinowochen“ wieder möglich. Der Film nach dem gleichnamigen Roman von Ferdinand von Schirach entpuppte sich dann auch als kritischer Gerichtsfilm zur deutschen Nazigeschichte. Warum kamen eigentlich nur so wenige NS-Kriegsverbrecher vor Gericht? „Der Fall Collini“ machte es den knapp 240 Schülern auf sehr emotionale Weise deutlich und warf beeindruckend die dunklen Kapitel unseres Rechtsstaates auf. Sehr ergreifend und schonungslos ehrlich. Ein gutes Beispiel für einen guten und kritischen Umgang mit der deutschen Geschichte!!!

Rubrik: 

20 Jahre Remscheider Wirtschaftsgymnasium

20 Jahre WG

Unser Wirtschaftsgymnasium wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Seitdem hat es schon mehrere Hundert Abiturientinnen und Abiturienten hervorgebracht.

Lothar Groß, der seit dem Jahr 2000 das Wirtschaftsgymnasium leitet, erinnert sich zurückblickend: „Als das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung damals seine gymnasiale Oberstufe, das Wirtschaftsgymnasium, gründete, haben viele Kritiker vermutet, dass es nicht lange existieren würde. Aber inzwischen sind wir zu einem festen Bestandteil der Remscheider Schullandschaft geworden.“

Den Erfolg des Wirtschaftsgymnasiums sieht Groß in der modernen Konzeption dieser gymnasialen Oberstufe: „Die heutige Welt ist unzweifelhaft geprägt durch die Wirtschaft und die Informatik. Daher legen wir im Wirtschaftsgymnasium vor allem Wert auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse in diesen Bereichen. Die Allgemeinbildung – Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaft etc. – wird aber genauso gepflegt. Schließlich vergeben wir kein Fachabitur, sondern das volle Abitur.“

Rubrik: 

Seiten