Heißes Eisen und feines Fingerspitzengefühl

Zwei bedeutende Unternehmen im Bergischen Land haben für zwei Oberstufenklassen der Industrie IN14A und IN14B nebst ihrem Klassenlehrer Herrn Simon die Türen geöffnet.

Die IN14A hatte die Möglichkeit bei der Karl Diederichs KG Stahl-, Walz- und Hammerwerk – besser bekannt unter dem Markennamen Dirostahl – das Schmieden von z.B. Wellen (10kg bis 35.000kg), Blöcken, Rohren und Ringen bei Temperaturen von bis zu 1.300 Grad Celsius kennen zu lernen.

Bei Dirostahl empfingen uns der kaufmännische Leiter Herr Vogt sowie Herr Stopka, ein ehemaliger Auszubildender zum Industriekaufmann, und gaben uns sehr fundierte und intensive Informationen zur Produktion, zum Portfolio und zur Geschichte des Unternehmens. Interessant war insbesondere, dass überwiegend Auftrags- und Einzelfertigung vorliegt. Qualitätsmanagement wird hier groß geschrieben.

Ein Unternehmen in Solingen, die BIA-Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co.KG, empfing knapp 20 Personen der IN14B. Hier gewannen die Auszubildenden Einblicke in ein weltweit tätiges Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern, das sich als Veredler von Oberflächen für die Automobilindustrie versteht.

Viele verchromte Teile wie Knöpfe, Zierelemente oder Teile von Stoßstangen werden hier gefertigt. BIA ist der größte Arbeitgeber Solingens. In zwei Gruppen, geleitet von den Herren Coesfeld und Kronenthal, erhielten wir Einblicke in galvanische Prozesse aber auch insbesondere in die umfangreiche Qualitätskontrolle, auf die bei BIA ein besonderes Augenmerk gelegt wird. BIA-Produkte finden sich insbesondere in Automobilen der Hersteller Mercedes Benz, Audi, BMW und z.B. Skoda.

Ralf Simon (Klassenlehrer)

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